40 Jahre Jugendhäuser der Stadt Böblingen

Weitere Infos aller Programmpunkte unter www.boeblingen.de/jugend

Am 1. Januar 1979 übernahm die Stadt Böblingen vom Stadtjugendring die Trägerschaft des ersten Böblinger Jugendtreffs am Marktplatz. Seitdem unterstützen und prägen die städtischen Jugendhäuser als Anlaufstellen für ganze Generationen viele Kinder und Jugendliche in ihrer persönlichen Entwicklung. Die Offene Jugendarbeit hat sich in den Häusern räumlich und inhaltlich stetig weiterentwickelt und ist heute eine feste Größe in der Angebotspalette der Stadt Böblingen. Diese Erfolgsgeschichte gilt es nun gebührend zu feiern. Unter dem Motto „40 Jahre – 40 Events“ wird das ohnehin umfangreiche Angebot der drei städtischen Jugendhäuser im Jubiläumsjahr um etliche Highlights ergänzt.

Neben Tagen der offenen Tür und einer offiziellen Jubiläumsveranstaltung sollen verschiedene Party, Turniere, Ausflüge und weitere Events die Palette abrunden und Jung und Alt in Feierlaune versetzen. Alle Infos werden über das Amtsblatt, die Homepages der Einrichtungen und weitere Kanäle rechtzeitig bekannt gegeben.

Gemeinderat und Verwaltung hatten bereits in den 1970er-Jahren die Bedeutung der Jugendhäuser als Räume für Kinder- und Jugendliche erkannt und die Chance ergriffen. Inhalte wie Kulturarbeit, allgemeine, politische, soziale und gesundheitliche Bildung und sinnvolle Freizeitgestaltung waren wichtig und wurden durchgängig gefördert. Grundlagen sind dabei stets Freiwilligkeit, Offenheit, Lebensweltorientierung sowie Partizipation, um die Entfaltung der jungen Einwohner zu unterstützen.

Nachdem der damalige Jugendtreff am Marktplatz bereits 1979 zu klein geworden war, eröffnete am 14. Oktober 1983 das bis heute größte Jugendzentrum der Stadt, das „casa nostra – Zentrum für Jugendkultur“ in der Calwer Straße. Damals waren dort noch zwei getrennte Einrichtungen untergebracht: das Café Diabolino für die „Älteren“ und der Treff „Calwer Straße“ für die Jüngeren. 1985 folgten der Jugendtreff in Dagersheim und das Spielhaus Grund, das heute unter dem Namen „Sozial- und Nachbarschaftszentrum Grund“ (Träger: Arbeiterwohlfahrt) bekannt ist. 1997 dann entstand im damals neuesten und bis heute kinderreichsten Stadtteil, der Kinder- und Jugendtreff Diezenhalde, der zentral im Stadtteilzentrum verankert wurde.

Mittlerweile arbeiten in der städtischen Offenen Kinder- und Jugendarbeit unter der Leitung von Stadt-Jugendreferent Frank Kienzler bis zu zehn hauptamtliche Mitarbeiter/-innen. Tatkräftige Unterstützung erhalten sie von DHBW-Student/-innen, FSJler/-innen, Honorarkräften und vor allem von Ehrenamtlichen. „Mit dieser starken Besetzung kann die Offene Kinder- und Jugendarbeit in Böblingen etliches bieten. Die umfangreichen Öffnungszeiten orientieren sich an den Anforderungen der jungen Generation. Abgesehen von Sonntagen sind die Treffs an beinahe allen Tagen bis zu acht Stunden geöffnet“, so Frank Kienzler.

Hinzu kommen unzählige Angebote, die freiwillig und zumeist kostenlos wahrgenommen werden können. Dazu gehören umfangreiche Wochen- und Ferienangebote, Konzerte, Partys und Workshops. Auch Sportangebote wie Fußballturniere und Tanzunterricht sowie größere Ausflüge gehören ins regelmäßige Programm. Ergänzend zu diesen reichhaltigen Möglichkeiten gibt es vielfältige Kooperationen mit Vereinen, Schulen, freien Trägern und vielen weiteren Institutionen. Auch der Jugendgemeinderat tagt regelmäßig im casa nostra.

Infos zu den Jubiläumsveranstaltungen gibt es auch auf den Internetseiten der Jugendhäuser: www.casanostra-bb.de, www.jugendtreffdagersheim.de und www.kjtd.de